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Internationale Arbeitsgruppe für Friedensarbeit e.V.

 

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Die "Internationale "Arbeitsgruppe für Friedensarbeit" (früher: "Die Internationale Arbeitsgruppe zur Freilassung von Gefangenen und Geiseln und Suche von Vermissten des Karabach-Konfliktes") arbeitet seit über 10 Jahren zur Problematik der Gefangenen und Vermissten des Karabach-Konfliktes. Hier arbeiten wir mit den Angehörigen der Vermissten und Gefangenen, den staatlichen Vermisstenkommissionen, dem ICRC und der OSZE zusammen.

Finanziert wurde unsere Arbeit in der Vergangenheit u.a. vom Auswärtigen Amt, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Caritas Frankreich.

In der jüngsten Zeit hat Aserbaidschan mehrere ehemalige Kriegsgefangene zu hohen Haftstrafen wegen angeblichen "Vaterlandsverrats" verurteilt. Wir verurteilen diese Urteile kategorisch. Ehemalige Kriegsgefangene haben in ihrer Kriegsgefangenschaft sehr viel gelitten, und bedürfen der Hilfe der Gesellschaft. Sie brauchen medizinische, psychologische und materielle Hilfe. Statt dessen werden sie vom Staat zu hohen Haftstrafen verurteilt. Unsere Gruppe ist deswegen derzeit nicht bereit, sich für Kriegsgefangene einzusetzen. Es kann nicht der Sinn unserer Arbeit sein, für die Freilassung aserbaidschanischer Kriegsgefangener zu kämpfen, wenn zu erwarten ist, dass diese nach einer Freilassung aus der armenischen Kriegsgefangenschaft in ihrer Heimat in das Gefängnis gehen müssen.

 

Zum Poto: Ehefrau eines vermissten Soldaten (Photo: Bernhard Clasen)

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